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Freitag, 22. Februar 2008

Rebecca Gable - Der König der purpurnen Stadt


London im Jahr 1330: Der achtzehnjährige Jonah hat kein leichtes Leben als Lehrjunge im Haushalt seines trunksüchtigen Cousins, des Tuchhändlers Rupert Hillock. Einzig seine Großmutter Cecilia schenkt ihrem verwaisten Enkel ein wenig von der Zuneigung, die der verschlossene Junge braucht. Doch eine Begegnung mit dem jungen König Edward und Königin Philippa lenkt Jonahs Schicksal in neue Bahnen. Als jüngstes Mitglied ihrer Geschichte findet er Aufnahme in der elitären Londoner Tuchhändlergilde, und gemeinsam mit Königin Philippa revolutioniert er die englische Tuchproduktion. Aber je größer sein Erfolg, desto heimtückischer werden die Intrigen seiner Neider und Widersacher, allen voran seines Cousins Rupert, und Jonahs Schwäche für Frauen - vor allem für die Königin - macht ihn verwundbar. Als der Hundertjährige Krieg ausbricht, gelangt Jonah als Bankier der Krone dennoch zu Reichtum und politischem Einfluss. Doch der alte Adel betrachtet die neue Macht der Kaufleute mit Missgunst, und der ungestüme König Edward führt die Seinen nicht nur in finanzielle Wagnisse ...

Ein weiteres großes Werk Rebecca Gables, welche ihre Charaktere erneut zu Menschen aus Fleisch und Blut werden lässt.

Rebecca Gable - Das zweite Königreich


England 1064: Ein Piratenüberfall setzt der unbeschwerten Kindheit des jungen Cædmon of Helmsby ein jähes Ende – ein Pfeil verletzt ihn so schwer, dass er zum Krüppel wird. Sein Vater schiebt ihn ab und schickt ihn in die normannische Heimat seiner Mutter. Zwei Jahre später kehrt Cædmon mit Herzog William und dessen Eroberungsheer zurück. Nach der Schlacht von Hastings und Williams Krönung gerät Cædmon in eine Schlüsselposition, die er niemals wollte: Er wird zum Mittler zwischen Eroberern und Besiegten. In dieser Rolle schafft er sich erbitterte Feinde, doch er hat das Ohr des despotischen, oft grausamen Königs. Bis zu dem Tag, an dem William erfährt, wer die normannische Dame ist, die Cædmon liebt ...

Da ich mich schon immer sehr für die Zeit Englands unter der Normannenherrschaft interessiert habe, fesselte mich dieses Buch sogar noch mehr als die anderen der Autorin. Besonders gefiel mir die Charakterisierung Williams I. Er wurde weder glorifiziert noch als durchgehend böse dargestellt, sondern einfach als Mensch mit guten und schlechten Zügen. Doch diese realistische Beschreibung von Charakteren ist so wunderbar typisch für Rebecca Gable. Selbst ihre fiktiven Hauptpersonen sind niemals perfekt und werden dadurch glaubwürdig und authentisch.

Rebecca Gable - Das Lächeln der Fortuna


England 1360: Nach dem Tod seines Vaters, des wegen Hochverrats angeklagten Earl of Waringham, zählt der zwölfjährige Robin zu den Besitzlosen und ist der Willkür der Obrigkeit ausgesetzt. Besonders Mortimer, der Sohn des neuen Earls, schikaniert Robin, wo er kann. Zwischen den Jungen erwächst eine tödliche Feindschaft. Aber Robin geht seinen Weg, der ihn schließlich zurück in die Welt von Hof, Adel und Ritterschaft führt. An der Seite des charismatischen Duke of Lancaster erlebt er Feldzüge, Aufstände und politische Triumphe - und begegnet Frauen, die ebenso schön wie gefährlich sind. Doch das Rad der Fortuna dreht sich unaufhörlich, und während ein junger, unfähiger König England ins Verderben zu reißen droht, steht Robin plötzlich wieder seinem alten Todfeind gegenüber ...

Das Lächeln der Fortuna
war das erste Buch von Rebecca Gable, das ich gelesen habe. Ich kann es, genauso wie jeden anderen Roman der brillianten Autorin, jedem weiterempfehlen, der gerne sehr gut recherchierte historische Romane mit authentischen Charakteren und flüssiger sowie spannender Storyline liest.

Sharon Maas - Of Marriageable Age


An orphan boy adopted by an English doctor, living near Madras, in the Southern Indian state of Tamil Nadu: Nataraj.
A headstrong teenager, daughter of an Indian lawyer in Georgetown, British Guiana: Sarojini.
Back in Madras, earlier, a cook's daughter, of Brahmin descent but a servant girl in an affluent English family: Savitri.
And a cast of colorful supporting characters: a strong-minded but utterly fallible and therefore most ‘human’ father; several brothers, one mean-spirited, one good-natured but weak, and another one, in another family, loving and mischievous; a willful girlfriend with a penchant for the arts; a mother at times more feminist politician than mom; a busybody mother with a constant need to organize, control and meddle; and last but not least, a wise and patient teacher.
Sprinkle this mixture generously with compassion, humor, love in all its incarnations and that profound understanding of the Indian society which only comes from personal experience; then add the author's personal secret touch.
These are the ingredients of the literary feast offered to the reader in Sharon Maas's debut novel Of Marriageable Age, bringing together the imaginative powers of a born storyteller with a lifetime's worth of personal experience. And like an Indian meal, her novel is rich in flavors, slowly and skillfully blending a myriad of exquisite parts into a perfectly tempered composition, leaving enough room for each ingredient to develop its full perfume while at the same time creating a new, perfectly composed oeuvre of its own.

This wonderful, unique book was one of the best, and probably even the best, I have ever read. The author has an incredible and incomparable writting style, the characters of the novel are authentic and wonderful described.